BEISPIELRECHNUNG
Wohnen im besten Alter
Kaufpreis Wohnung
385.000 €
Verkaufserlös Eigenheim
480.000 €
Werte aus dem Beispielszenario, keine Zusage.
Moderne, barrierefreie Eigentumswohnung als Neubau mit Aufzug, bodengleicher Dusche und Balkon. Schlüsselfertig gebaut von uns.
Die Ausgangslage
Ein Beispielszenario: Marion und Holger B., 64 und 66, wohnen seit dreißig Jahren im eigenen Haus mit Garten im Raum Schwäbisch Hall. Die Arbeit wird zu viel, die Treppe ins Obergeschoss zur Herausforderung. Gesucht ist eine barrierefreie Eigentumswohnung mit drei Zimmern, zentral und ruhig, in der Nähe der Kinder. Der Verkauf des Hauses soll den Kauf finanzieren.
Sie kaufen eine fertige Wohnung zum festen Preis, mit einem Ansprechpartner, der Sie vom ersten Gespräch bis zur Übergabe der Schlüssel begleitet.
Was die Wohnung kostet, steht im Bauträgervertrag. Ausstattung, Wohnfläche und Termin ebenso. Nachträge entstehen nur bei Sonderwünschen.
Sie sprechen mit derselben Person, am Telefon oder bei uns im Büro. Für Rückfragen brauchen Sie kein Portal und kein Formular.
Fertige Gebäude in der Region können Sie besichtigen. Oft lässt sich auch eine freie Wohnung im Bau ansehen.
350.000 - 420.000€
75 – 88 m²
Aufzug, Balkon, bodengleiche Dusche
KfW 40 NH
Zentral, ruhige Wohnlage
*Beispielwerte aus laufenden Projekten. Ihre Wohnung hängt von Grundriss, Etage, Ausstattung und Lage ab.
Wir planen, bauen und übergeben mit eigenen Facharbeitern, Bauingenieuren und Architekten. Über die Ausstattung entscheiden Sie mit.
Grundriss und Materialien bestimmen Sie in der Planungsphase mit.
Schlüsselfertig zum festen Preis, Zahlung nach Baufortschritt gemäß MaBV.
Wir prüfen jedes Gewerk selbst, bevor Sie den Schlüssel erhalten.
Hinweis: Bis zur Fertigstellung zahlen Sie nur nach Baufortschritt. Das verschafft Ihnen Zeit für den Verkauf Ihres Eigenheims.
Der Aufzug erreicht Erdgeschoss, Obergeschoss und Tiefgarage. Einkäufe, Koffer und später ein Rollator kommen ohne Stufe nach oben.
Das Badezimmer verfügt über eine bodengleiche Dusche, ausreichend Bewegungsfläche und Wände, die für Haltegriffe vorbereitet sind.
Großzügige Räume, breite Türen, ein Balkon ohne Stufe. Der Weg von der Küche zum Essbereich und ins Schlafzimmer bleibt kurz.
1
Wohnfläche, Etage, Ausstattung und der Zeitpunkt, zu dem Sie umziehen möchten.
2
Verfügbare Wohnungen aus laufenden Projekten mit Grundriss, Lage und Wohnfläche.
3
Projekt vor Ort ansehen, Materialien anfassen, Fragen direkt stellen.
4
Wir planen Reservierung und Übergabe passend zum Verkauf Ihres Eigenheims.
5
Reservierung, Notartermin, Bauträgervertrag, Zahlung nach Baufortschritt.
6
Böden, Fliesen, Sanitär und Einbauküche wählen Sie mit unserer Begleitung.
7
Wir bauen und informieren über den Fortschritt bis zur Fertigstellung.
8
Gemeinsame Abnahme, Schlüssel, Einweisung in Technik und Hausgemeinschaft.
BEISPIELRECHNUNG
Wohnen im besten Alter
Kaufpreis Wohnung
385.000 €
Verkaufserlös Eigenheim
480.000 €
Werte aus dem Beispielszenario, keine Zusage.
„Barrierefreiheit beginnt mit Klarheit: Wir zeigen Ihnen, welche Anforderungen unsere Wohnungen konkret erfüllen.“
– Baugruppe Stauch
Tradition & Moderne
Regionale Erfahrung
Gegründet 1933 in Kupferzell, geführt in dritter Generation. Jedes Jahr entstehen rund 70 Wohnungen in unseren vier Regionen.
Termintreue
Termingerechte Fertigstellung zum festen Kaufpreis, so steht es im Bauträgervertrag. Ihr Hausverkauf lässt sich danach planen.
Alles aus einer Hand
Vier Gesellschaften an drei Standorten, vom Mehrfamilienhaus bis zur einzelnen Wohnung. Sie haben eine Adresse für Rückfragen.
Kompetent am Bau
Eigene Facharbeiter, Bauingenieure und Architekten, moderner Maschinenpark, strenge Qualitätskontrolle. Kompetent am Bau ist unser Motto.
Barrierefrei heißt: stufenloser Zugang, Aufzug, bodengleiche Dusche und Türen, die breit genug für Rollator oder Rollstuhl sind. Geregelt ist das in der DIN 18040-2.
Viele Angebote nennen sich barrierefrei, erfüllen die Norm aber nicht ganz. Häufig ist eine Wohnung barrierearm, mit bodengleicher Dusche und Aufzug, aber schmaleren Fluren. Für den Alltag reicht das oft, für einen Rollstuhl nicht. Was für Ihre Wohnung gilt, steht in der Baubeschreibung, nicht im Exposé. Fragen Sie nach Türbreiten, nach der Bewegungsfläche im Badezimmer und nach dem Weg von der Tiefgarage bis zur Wohnungstür. Bei einem Neubau lassen sich diese Punkte vor Baubeginn klären, im Bestand selten.
Barrierefrei und barrierearm im Vergleich
Die Norm unterscheidet zwei Stufen. Wohnungen nach DIN 18040-2 sind barrierefrei nutzbar, mit dem Zusatz R auch mit dem Rollstuhl. Ohne diesen Zusatz gilt die Wohnung als barrierefrei zugänglich, aber nicht als rollstuhlgerecht. Für die meisten Käufer im besten Alter ist der Unterschied heute klein, in zehn Jahren groß. Eine breite Dusche ohne Schwelle, ein Aufzug, der auch die Tiefgarage anfährt, und ein Grundriss, in dem kein Zimmer über eine Stufe erreichbar ist. Diese drei Punkte decken die häufigsten Anforderungen über zwanzig Jahre ab.
Die Wohnung im Beispiel
Die Wohnung aus unserem Beispielszenario ist eine lichtdurchflutete Drei-Zimmer-Wohnung im ersten Obergeschoss und verfügt über 82 Quadratmeter Wohnfläche. Sie betreten die Räume über eine einladende Diele, von der ein separates Gäste-WC und ein praktischer Abstellraum abgehen. Das Herzstück bildet der offene Wohnbereich mit Essbereich und hochwertiger Einbauküche, harmonisch verbunden mit einem großzügigen Balkon nach Süden.
Die durchdachte Architektur verbindet helle Räume mit kurzen Wegen, die stilvolle Ausstattung vereint elegante Oberflächen mit robusten Materialien. Das Badezimmer ist mit bodengleicher Dusche und Fußbodenheizung ausgestattet und sorgt für angenehmes Klima ohne Heizkörper an den Wänden. Wohnungen im Erdgeschoss verfügen statt des Balkons über eine Terrasse mit Zugang zum gemeinschaftlichen Grün, geschützt vor Blicken aus der Wohnanlage. So entsteht ein Wohngefühl, das viele beim Betreten sofort als komfortables Zuhause erkennen.
Wenn Haus und Garten mehr Arbeit machen als Freude und die Treppe ins Obergeschoss zur täglichen Hürde wird. Der beste Zeitpunkt liegt vor dem gesundheitlichen Anlass.
Viele Eigentümer schieben die Entscheidung auf, weil das Haus mit persönlichen Erinnerungen verbunden ist. Solange Sie selbst entscheiden, haben Sie die Auswahl unter mehreren Angeboten und können in Ruhe verkaufen. Nach einer Erkrankung entscheidet der Kalender. Ein zweiter Auslöser ist die Rechnung. Ein großes Haus verbraucht Energie, Dach und Fassade müssen irgendwann saniert werden. Diese Kosten fließen beim Wechsel in eine moderne Wohnung, die Jahrzehnte ohne große Investition auskommt.
Der Zeitpunkt im Beispiel
Marion und Holger B. rechnen mit einer neuen Heizung und einem neuen Bad im Erdgeschoss, zusammen ein sechsstelliger Betrag. Die Fläche des Hauses nutzen sie zu zwei Dritteln nicht mehr. Statt zu investieren, verkaufen sie und ziehen in eine 82 Quadratmeter große Wohnung im ersten Obergeschoss. Zentrale Lage, Aufzug bis in die Tiefgarage. Was vom Erlös übrig bleibt, bleibt als Reserve liegen. Die Entscheidung fällt in der Lebensphase, in der beide noch selbst planen können.
Wohnen im Alter
Der Kauf eignet sich für alle, die langfristig am Ort bleiben möchten und Eigenkapital aus dem Hausverkauf einsetzen können. Er eignet sich ebenso, wenn Sie näher bei den Kindern wohnen möchten. Wir bauen in Hohenlohe, Schwäbisch Hall, der Main-Tauber-Region und im Großraum München, kurze Wege zur Familie und barrierefreies Wohnen mit hochwertiger Bauart lassen sich also verbinden. Entsteht ein exklusives Angebot in Ihrer Wunschregion, melden wir uns bei Ihnen.
Eine Seniorenresidenz mit Betreiber wäre ein weiterer Weg. Für die meisten stellt sich diese Frage aber erst viel später, und wer heute in eine barrierefreie Wohnung zieht, verschiebt diese Entscheidung um Jahre. Aufzug, Bad und Grundriss machen den Alltag auch dann noch mit, wenn die Beweglichkeit nachlässt. Für langjährige Eigentümer ist der Schritt in die eigene Wohnung deshalb meist der kleinste. Sie wohnen weiter selbstbestimmt, in einem Gebäude auf aktuellem Stand, und entscheiden selbst, ob später einmal etwas anderes folgt.
Beides ist möglich, und wir bauen beides. Ein barrierefreier Umbau kostet je nach Substanz 40.000 bis 100.000 Euro und nimmt die Arbeit an Haus und Garten nicht ab.
Treppenlift, bodengleiche Dusche und breitere Türen können eingebaut werden. Sanierung gehört zu unseren Leistungen, wir rechnen Ihnen den Umbau also durch, statt Ihnen davon abzuraten. Grenzen setzen tragende Wände, enge Flure und Räume über zwei Etagen. Vollständig nach Norm wird ein Bestandshaus selten, und während der Arbeiten wohnen Sie gegebenenfalls auf der Baustelle.
Eine moderne Wohnung im Neubau ist von Anfang an durchdacht geplant. Der Aufzug ist bereits vorhanden, die Dusche kommt ohne Schwelle aus und die Fußbodenheizung sorgt für angenehmes Klima ohne Heizkörper an den Wänden. Für den Umbau spricht die Bindung ans Haus, für den Wechsel sprechen Rechnung und Aufwand. Welcher Weg passt, hängt von Ihrem Haus und von Ihrer persönlichen Situation ab.
Der Ausschlag im Beispielfall
Bei Marion und Holger B. hätte ein Umbau einen Treppenlift ins Haus gebracht und ein modernisiertes Bad möglich gemacht. Geblieben wären 160 Quadratmeter zu heizen, ein Garten zum Pflegen, eine Hecke zum Schneiden und zwei Kilometer Fahrt bis zum Arzt. Die Wohnung in zentraler Lage löst diese Punkte allesamt, denn Bäcker, Apotheke und Bushaltestelle sind zu Fuß erreichbar.
Dazu kommt der Zeitpunkt. Wer selbst plant, muss nach einem Sturz nicht improvisieren, und genau diese Last möchten die meisten Eigentümer abgeben. Wohnen Sie dagegen schon zentral, auf einer Ebene und mit wenig Fläche, empfehlen wir den Umbau und führen ihn aus. Für dieses Paar war die fertige Wohnung die attraktivere Rechnung.
Auf Aufzug, Türbreiten, bodengleiche Dusche und die Lage. Prüfen Sie zusätzlich Hausgeld, Rücklage und den Zustand des Gebäudes, bei Neubauten die Baubeschreibung.
Wichtig ist der Weg von außen bis in die Wohnung. Gibt es eine Stufe am Hauseingang, ist die Tiefgarage an den Aufzug angebunden, wie breit ist die Wohnungstür? Diese Details entscheiden im Alltag mehr als die Quadratmeterzahl. Bei einer Bestandswohnung prüfen Sie zusätzlich das Baujahr, den Zustand der Technik und die Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft. Beim Neubau steht all das in Baubeschreibung und Bauträgervertrag, inklusive Termin und Gesamtpreis.
Fragen für die Besichtigung
Nehmen Sie eine Liste mit. Wie hoch ist das Hausgeld, was ist darin enthalten, wie viel liegt in der Rücklage? Wie viele Einheiten hat das Mehrfamilienhaus, wer verwaltet es? Dazu die praktischen Punkte: Stellplatz in der Tiefgarage, Platz für die Mülltonnen, ein Balkon, auf den ein Tisch mit zwei Stühlen passt. Fragen Sie außerdem, ob die Wände im Bad für Haltegriffe vorbereitet sind. Solche Wünsche geben Sie bei uns in der Bemusterung an.
Eine zweite Wohnung im selben Gebäude
Die Erdgeschosswohnung mit 78 Quadratmetern verfügt über eine großzügige Terrasse nach Westen, geschützt durch eine gepflegte Hecke. Der offene Wohnraum vereint die offene Küche mit dem Essbereich. Eine großzügige Fensterfront bildet den Übergang nach draußen und sorgt für eine helle, lichtdurchflutete Atmosphäre.
Die stilvolle Ausstattung ist mit hochwertigen, elegante Akzente setzenden Oberflächen versehen. Die durchdachte Architektur verbindet kurze Wege mit zusätzlichen Abstellflächen. Das Herzstück ist ein großzügig geschnittenes Bad, mit bodengleicher Dusche und Fußbodenheizung ausgestattet. Wer abends auf der Terrasse entspannen möchte, hat ein einladendes, komfortables Wohngefühl ohne Gartenarbeit. Für Eigennutzer wie für Kapitalanleger ist das eine attraktive Gelegenheit in begehrter Lage.
Weniger Fläche, weniger Arbeit, geringere Nebenkosten, kurze Wege und ein Wohngefühl auf einer Ebene. Dazu ein modernes Gebäude, das für Jahrzehnte keine großen Investitionen verlangt.
Der größte Gewinn ist Zeit. Rasen, Hecke, Dachrinne und Streudienst fallen weg, die Verwaltung übernimmt Hausmeisterdienste und Gartenpflege für die gepflegte Wohnanlage. Was bleibt, ist der eigene Wohnraum, und der ist in zwei Stunden geputzt. Dazu kommt die Energiebilanz. Ein Neubau nach KfW 40 verbraucht einen Bruchteil dessen, was ein Haus aus den Achtzigerjahren benötigt. Bei 88 Quadratmetern statt 160 sinken die laufenden Kosten doppelt: geringerer Verbrauch je Quadratmeter und weniger Quadratmeter generell.
Was sich im Alltag ändert
Eine zentrale Lage heißt, dass Bäcker, Apotheke, Hausarzt und Bushaltestelle zu Fuß erreichbar sind. Im Beispielszenario genügt dann ein Auto statt zwei. Der Kontakt zur Nachbarschaft ist im Mehrfamilienhaus enger als am Ortsrand. Wer verreist, schließt die Tür ab und muss niemanden bitten, den Garten zu wässern. Kommt Besuch, reicht das dritte Zimmer als separates Arbeitszimmer, das sich als Gästezimmer nutzen lässt.
Moderner Wohnungsbau
Wir vermitteln keine fremden Wohnungen. Wir planen und bauen sie selbst, deshalb wissen wir bei jeder Einheit, wie breit die Türen der einzelnen Zimmer sind, wie die Dusche anschließt und in welche Etagen der Aufzug fährt. Diese Antworten kommen von den Facharbeitern, Bauingenieuren und Architekten, die das Gebäude mit einem durchdachten Grundriss planen und errichten.
Rund 70 Eigentumswohnungen entstehen bei uns jedes Jahr, in den Regionen Hohenlohe, Schwäbisch Hall, Main-Tauber und München. Auf unserer Projektkarte sehen Sie, wo gebaut wurde und wo gerade gebaut wird. Sind die Wohnungen eines Projekts verkauft, lassen Sie sich für das nächste vormerken. Die Unterlagen kommen per E-Mail oder postalisch in Papierform, damit Sie Grundriss, Wohnfläche und Hausgeld am Küchentisch vergleichen und Ihre Favoriten notieren können. Attraktive Immobilien in zentraler Lage sind selten, exklusive Objekte mit Aufzug noch seltener. Wenn Sie für die Entscheidung ein Jahr brauchen, nehmen Sie sich das Jahr. Reservierte Wohnungen geben wir nicht binnen Tagen weiter.
Meist deckt der Erlös den Kaufpreis der Wohnung vollständig. Der Rest bleibt als Reserve für Umzug, Möbel und die Jahre danach.
Der Verkauf einer selbst genutzten Immobilie ist steuerfrei, wenn Sie im Verkaufsjahr und in den beiden Jahren davor darin gewohnt haben. Von der Summe gehen Maklerprovision, Energieausweis und gegebenenfalls eine Vorfälligkeitsentschädigung ab. Reicht der Erlös nicht ganz, ist eine kleine Finanzierung möglich, oft über wenige Jahre. Manche Käufer behalten das Haus auch und vermieten es. Dann wird aus dem Eigenheim eine Kapitalanlage, und die Mieteinnahmen finanzieren einen Teil der neuen Wohnung.
Timing zwischen Verkauf und Kauf
Der heikle Punkt ist die Reihenfolge. Verkaufen Sie zuerst, brauchen Sie eine Zwischenlösung, falls der Neubau noch nicht fertig ist. Kaufen Sie zuerst, tragen Sie beides eine Weile parallel. Bei einem Neubau steht der Termin früh fest und die Zahlungen folgen dem Baufortschritt. Sprechen Sie uns früh an, dann stimmen wir Reservierung, Zahlungsplan und Übergabe auf Ihren Verkauf ab.
Wohnung als Kapitalanlage statt Eigennutzung
Barrierefreie Wohnungen eignen sich ebenso als Kapitalanlage. Kapitalanleger und Investoren kaufen sie, weil barrierefreie Einheiten in begehrter Wohnlage langfristig gefragt sind und sich zügig vermieten lassen. Wer sein Eigenheim behält und vermietet, wird unmittelbar zum Vermieter und ist für Instandhaltung verantwortlich. Ein modernisiertes Haus in gutem Zustand erzielt dabei höhere Mietzahlungen als ein Objekt mit Sanierungsstau.
Vorsicht bei Angeboten mit Betreiberkonzept, die garantierte Mietzahlungen versprechen. Diese Garantie gilt oft nur anfänglich und steht und fällt mit dem Betreiber. Die sicherste Anlageform gibt es nicht, auch eine Immobilie ist es nicht: Einnahmen sind so lange gesichert, wie vermietet wird. Für Eigennutzer stellt sich die Frage anders. Sie kaufen zum Wohnen, und der Werterhalt zählt erst für die Kinder.
Mit Reserven, die heute wenig kosten: Leerrohre, verstärkte Wände im Bad, ausreichend breite Türen und ein Grundriss, der sich anders nutzen lässt.
Eine gut geplante Wohnung wächst mit. Das Arbeitszimmer wird zum Schlafzimmer, der offene Wohnbereich mit Essbereich lässt sich mit Möbeln neu ordnen, statt Wände zu versetzen. Technik gehört ebenfalls dazu, allerdings mit Maß. Ein Videotürsprechsystem, gut erreichbare Schalter und eine Beleuchtung, die den Weg vom Schlafzimmer ins Bad ausleuchtet, helfen mehr als eine komplette Smart-Home-Anlage, die niemand bedienen möchte.
Was Sie in der Bemusterung festlegen
Bei einem Neubau entscheiden Sie über Böden, Fliesen, Sanitärobjekte und die Einbauküche. Genau hier lassen sich spätere Anforderungen mitdenken, ohne dass es viel kostet. Rutschhemmende Fliesen, ein unterfahrbarer Waschtisch, eine Dusche ab 120 Zentimetern Breite und Vorbereitungen für Haltegriffe sind Beispiele. Nachträglich ist jede dieser Änderungen aufwendig, in der Planungsphase kostet sie meist einen Aufpreis im niedrigen dreistelligen Bereich.
Wohnkomfort, der bleibt
Wohnkomfort entsteht aus Details, die im Exposé selten auffallen. Großzügige Türen und großzügig geschnittene Zimmer helfen, sobald die Beweglichkeit nachlässt. Eine großzügige Dusche, ein gepflegter Balkon und ein großzügiger Flur brauchen wenig zusätzliche Fläche und ändern im Alltag viel. Moderne Grundrisse rechnen mit zusätzlichen Bewegungsflächen und moderne Bäder sind mit zusätzlichen Ablagen neben der Toilette ausgestattet.
Hochwertige Materialien halten länger. Gut gedämmte Fenster halten Straßenlärm draußen, ein Einhebelmischer am Waschtisch lässt sich mit wenig Kraft bedienen. Helle Räume und eine lichtdurchflutete Wohnfläche wirken größer, als der Grundriss vermuten lässt. Ein ruhiger Schlafbereich zur Gartenseite, eine ruhiger gelegene Wohnanlage und ein ruhiger Innenhof sind Kriterien, die sich später nicht mehr ändern lassen.
Wer eine Terrasse im Erdgeschoss bevorzugt, hat den Zugang ins Grüne ohne Aufzug. Wer einen Balkon in den oberen Etagen wählt, hat mehr Ruhe. Auf der Terrasse kann entspannt werden, ohne dass Gartenarbeit anfällt. So entsteht clever gestalteter Wohnraum, der über Jahrzehnte funktioniert: ein durchdachter Grundriss, smarte Technik, eine Atmosphäre zum Ankommen und Platz für zusätzlichen Stauraum für das Hab und Gut, das aus dem Haus mitkommt.
Neben dem Kaufpreis fallen Kaufnebenkosten von rund neun Prozent an, dazu Umzug, Haushaltsauflösung, neue Möbel und laufend das Hausgeld.
Die Kaufnebenkosten aus Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch liegen bei 385.000 Euro bei etwa 34.000 Euro. Ein Umzug in der Region kostet mit Spedition meist 3.000 bis 6.000 Euro, die Auflösung eines Hauses ähnlich viel.
Laufend zahlen Sie Hausgeld für Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Hausmeister und Heizung. Bei einem Neubau liegt es meist niedriger als bei einem älteren Gebäude, weil weniger repariert werden muss. Rechnen Sie mit einem Betrag je Quadratmeter und Monat, den wir Ihnen für die konkrete Wohnung nennen.
Was gegengerechnet wird
Auf der anderen Seite stehen die Kosten, die wegfallen. Grundsteuer und Versicherung für ein großes Haus, Heizkosten für ungenutzte Räume, Gartenpflege, Wartung und die Rücklagen für Dach, Fenster und Fassade. Trotz des Hausgelds sinken die laufenden Kosten nach dem Wechsel meist deutlich. Rechnen Sie beide Seiten auf und beziehen Sie die Investitionen ein, die Ihr Haus in den nächsten zehn Jahren ohnehin gebraucht hätte.
Für Eigennutzer und für Investoren
Barrierefreie Immobilien kaufen zwei Gruppen: Eigennutzer wie Marion und Holger B., die selbst einziehen, und Kapitalanleger, die eine Einheit vermieten. Für Erstere ist das eine gute Nachricht. Investoren prüfen jedes Objekt mit dem Rechenstift, von der Lage über die Bausubstanz bis zum Grundriss, und eine gut gestaltete Wohnanlage, die diese Prüfung besteht, ist auch die, in der Sie gut wohnen. Beide Gruppen legen am Ende dieselben Angebote in ihren Favoriten ab.
Der Unterschied liegt im Maßstab. Für den Anleger zählt, dass barrierefreie Immobilien in guter Lage langfristig vermietbar bleiben. Eine garantierte Miete gibt es dabei nicht, auch nicht in einer frisch modernisierten Anlage. Für Eigennutzer zählt, ob das dritte Zimmer als Gästezimmer taugt, ob der praktischer gelegene Stellplatz nah an der Tür liegt und ob Sie auf dem Balkon im Obergeschoss entspannen können, ohne die Straße zu hören. Ein harmonisch angelegter Innenhof, hochwertige Böden und exklusive Ruhe sind keine Renditefaktoren. Im Alltag machen sie den Unterschied.
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